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Autismus und Nabelschnurblutstammzellen: FDA gibt grünes Licht für eine bahnbrechende klinische Studie

Das anerkannte Kompetenzzentrum Sutter Neuroscience Institute in Sacramento, USA und die Cord Blood Registry starten mit der ersten FDA-zugelassenen klinischen Studie, die die Behandlung von ausgewählten Kindern mit Autismus mit ihren eigenen Nabelschnurblut-Stammzellen beurteilt. In dieser “ersten-in-Ihrer-Art” Placebo-kontrollierten Studie wird die Wirksamkeit einer Infusion mit Stammzellen aus Nabelschnurblut zur Verbesserung der Sprache und des Verhalten bewerten.

Nach Angaben des „Centers for Disease Control and Prevention“, betreffen Störungen im autistischen Spektrum eines von 88 Kindern in den USA und einen von 54 Burschen. Als Ursache werden mehrere Risikofaktoren, wie genetische, umweltbedingte und immunologische Faktoren angenommen.

“Das ist der Beginn eines neuen Zeitalters für die Forschung in der Stammzell-Therapie für chronische Krankheiten wie Autismus, und ein weiterer logischer Schritt, um festzustellen, ob Patienten einen Nutzen aus einer Infusion mit eigenen Nabelschnurblut-Stammzellen erhalten”, sagte Dr. med. Michael Chez, Direktor der Neuropädiatrie (Kinderneurologie) am Sutter Medical Center und Haupt-Studienleiter. “Ich werde mich auf einen ausgewählten Teil von Kindern mit Autismus konzentrieren, bei denen es keine offensichtliche Ursache für ihren Zustand, wie bekannte genetische Syndrome oder Hirnverletzungen, gibt.”

An der Studie werden 30 Kinder im Alter zwischen zwei und sieben Jahren mit der Diagnose Autismus teilnehmen, die die Einschlusskriterien für diese Studie erfüllen. Aufgenommene Teilnehmer erhalten im Laufe von 13 Monaten zwei Infusionen – eine Infusion, die die eigenen Nabelschnurblut-Stammzellen des Kindes enthalten und eine Infusion die nur Placebo enthält. Sowohl die Teilnehmer, als auch die leitenden Prüfärzte werden nicht wissen, welche Infusion welchen Inhalt enthält.
Für weitere Informationen über diese Studie besuchen sie:

http://www.cordblood.com/autism

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