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Die erste klinische Studie über zerebrale Kinderlähmungbehandlung in Europa wurde von der Cord Blood Center Gruppe im Februar 2014 eingeleitet

Die Cord Blood Center Gruppe leitet die erste klinische Studie über die Behandlung von Kinderlähmung (Zerebralparese) mit körpereigenem Nabelschnurblut in Europa ein. Diese Studie wird in unserer rumänischen Niederlassung durchgeführt und konzentriert sich auf junge Patienten mit Zerebralparese, deren Nabelschnurbluteinheiten in einer der Banken von Cord Blood Center Gruppe verarbeitet und eingelagert werden. Das Ziel dieser Studie ist es erstens die Sicherheit und Durchführbarkeit der autologen Transfusion zu bestätigen, und zweitens ihre therapeutische Wirksamkeit bei Kindern mit Zerebralparese zu bewerten.

Die Zerebralparese ist eine relativ häufige Erkrankung, die 1 von 500 Kindern betrifft. Sie wird verursacht durch Hirnschädigung oder Sauerstoffmangel im Gehirn vor der Geburt oder in den ersten Lebensjahren, und kann Bewegungs- und Lernfähigkeit sowie Hör-, Sehvermögen und kognitive Fähigkeiten beeinträchtigen. Für Kinder mit Zerebralparese gibt es keine wirksame Standardtherapie. Bisherige Behandlungsmethoden waren auf Rehabilitation und Prävention von Komplikationen beschränkt. Die Verwendung des körpereigenen Nabelschnurbluts bei der Behandlung von Zerebralparese stellt ein neues mögliches Konzept zur Förderung der Regeneration von Nervengewebe dar. Bis jetzt waren in den USA zwei Studien veröffentlicht, die sowohl die Sicherheit als auch die Durchführbarkeit der autologen Transfusion bei Kindern mit Zerebralparese bestätigten.

Die Stammzellen aus Nabelschnurblut werden im Rahmen mehrerer Studien auf ihre Fähigkeit getestet, zur Erholung des menschlichen Körpers von gewissen unheilbaren Krankheiten beizutragen wie Autismus, Zerebralparese, Schlaganfälle im Kindesalter, traumatische Hirnverletzung und erworbene Taubheit. Mehr Informationen auf: clinicaltrials.gov

Angekündigt wurde diese erste klinische Studie in Rumänien auf einer Pressekonferenz im Beisein von Dr. Speranta Arciudean, Leiterin der Medizinischen Abteilung der Cord Blood Center Gruppe, Dr. Dana Craiu, Abteilung für Kinderneurologie des Krankenhauses „Al. Obregia“ und Dr. Anca Colita, Leiterin der Abteilung für Pädiatrie und der Abteilung für Knochenmarktransplantation von Fundeni-Krankenhaus. Dr. Dana Craiu und Dr. Anca Colita beteiligen sich an dieser Studie als Hauptprüferinnen, mit dem Ziel eine neue Therapie für die Zerebralparese zu entwickeln.

„Voriges Jahr konnten wir im Rahmen der Cord Blood Center Gruppe erleben, wie drei Kinder mit Zerebralparese eine Transfusion mit ihrem eigenen Nabelschnurblut in Duke University Hospital, einem der 10 besten Krankenhäusern in den USA, bekommen haben. Die Therapie wurde von Dr. Joanne Kurtzberg, einer der weltweit führenden Nabelschnurblutexpertinnen, geleitet und beaufsichtigt. Unsere Gruppe hat auch die Reise- und Behandlungskosten der kleinen Patienten und ihrer Familien zur Gänze gedeckt. Es freut uns, dass die Behandlung erfolgreich war, und dass es den Kindern jetzt besser geht. Diese Ergebnisse und Erfahrungen ermöglichten uns, auch weiteren Patienten zu helfen, die an solcher Erkrankung leiden. Mit dieser klinischen Studie machen wir in Rumänien den ersten Schritt zu unserem Ziel, den Kindern mit Zerebralparese die Chance auf ein normales Leben zu geben,“ sagte Dr. Arciudean, Leiterin der Medizinischen Abteilung der Cord Blood Center Gruppe.

„Bisherige klinische Erfahrungen bestätigen, dass die Behandlung von Zerebralparese mit Nabelschnurblut risikofrei ist. Außerdem hat diese Therapie bis jetzt vielversprechende Ergebnisse gebracht, und zur Verbesserung der Bewegungs- sowie Sprachfähigkeit der behandelten Kinder geführt. Deshalb beginnen wir mit dieser klinischen Studie auch in Rumänien und wir hoffen und glauben gleichzeitig, dass sich dadurch der Gesundheitszustand unserer kleinen Patienten bessern wird,“ erklärte Dr. Dana Craiu, Koordinatorin der klinischen Studie in Rumänien.

Künftig werden sich solcher Behandlung mehr und mehr Kinder mir Zerebralparese unterziehen und das nicht nur in Rumänien, sondern auch in anderen Ländern, wo die Cord Blood Center Gruppe tätig ist. Vor kurzem wurde eine ähnliche klinische Studie auch in der Slowakei eingeleitet, und die ersten Kinder sind schon auf die Transfusion vorbereitet.

Wenn das Nabelschnurblut von Ihrem Kind mit Zerebralparese in einer Bank der Cord Blood Center Gruppe eingelagert ist, und wenn Sie mehr von klinischen Studien der Gruppe erfahren möchten, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf:

E-Mail-Adresse: beratung@cordbloodcenter.com

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