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Der Standard informiert über Nabelschnurblutentnahme

Der Standard hat in seiner Beilage am 20. Juni 2012 auf die Vorteile- und den Nutzen einer Nabelschnurblutentnahme hingewiesen. In der heutigen Zeit, ist Stammzellenvorsorge ein wichtiges Thema, da blutbildende Stammzellen bei schwerwiegenden Erkrankungen eingesetzt werden können.  Vorab wird die Mutter in einem Fachgespräch über eine Entnahme informiert, und ob diese Möglichkeit für sie in Frage kommen würde.

Ferner wird darauf hingewiesen, dass das Nabelschnurblut und Plazentablut (Blut im Mutterkuchen) reich an vitalen Stammzellen ist, welche als Hoffnungsträger für Herz- und Gefäßerkrankungen gelten. Auch bei den sogenannten degenerativen Erkrankungen, wobei es sich um den Abbau bzw. Verlust der Funktionsfähigkeit der Zellen beziehungsweise Organe handelt, setzt man auf Nabelschnurblutsstammzellen.

Stammzellenvorsorge ermöglicht eine zweite Chance auf Leben. Die Stammzellen werden direkt nach der Geburt entnommen, konserviert, und stehen für den Gebrauch zur Verfügung.

Hier der Artikel im Original:

Nabelschnurblutentnahme

Vor der Entbindung wird man als werdende Eltern gefragt, ob man Interesse an einer Nabelschnurblutentnahme des Kindes hat. Dieses Nabelschnurblut  wird auch Plazentarestblut genannt, und ist das nach der Abnabelung des Kindes noch in der Nabelschnur und im Mutterkuchen vorhandene kindliche Blut. Warum ist dieses Blut nun so wichtig?

Frische Stammzellen
Forscher haben vor etwa 25 Jahren entdeckt, dass dieses Blut reich an Stammzellen ist. Körpereigene Stammzellen gelten als medizinische Hoffnungsträger und werden zum Beispiel bei Herz- und Gefäßerkrankungen eingesetzt. Forschungsergebnisse lassen große medizinische Möglichkeiten erkennen. Gerade bei den sogenannten degenerativen Erkrankungen sind neue Therapien in Sicht.

Es ist davon auszugehen, dass viele dieser Anwendungen mit den “jungen” Stammzellen aus Nabelschnurblut realisiert werden können. Deshalb sollte die Gesundheitsvorsorge schon bei der Geburt beginnen – mit der Einlagerung von Stammzellen aus Nabelschnurblut.

Spende oder Lebensversicherung
Konserviert und spendet man diese Stammzellen aus Nabelschnurblut direkt nach der Geburt, stehen sie als Nabelschnurblut-Präparat weltweit zur Verfügung und können bei Bedarf transplantiert werden. Somit bekommen Patienten, die eine Stammzelltransplantation benötigen, eine zweite Chance auf Leben.  Eine andere Möglichkeit besteht darin, das Nabelschnurblut des eigenen Kindes einzulagern um im Falle einer Krankheit quasi als Lebensversicherung darauf zurückzugreifen.

Quelle: Frank Tetzel, Beilage von Der Standard: Media Planet – Kinderwunsch; 20. Juni 2012

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