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Die Bedeutung von Nabelschnurblut-Einlagerung bei Frühgeburten

Je früher ein Baby geboren wird, desto höher ist das Risiko für das „Frühchen“ mit neurologischer Beeinträchtigungen geboren zu werden. Die Plazenta ist vor der Geburt entscheidend für das fetale Wachstum und das Überleben, die Durchführung der wichtigsten Funktionen vieler Körperorgane. So können sich pathologische Prozesse störend auf die Funktion der Plazenta auswirken und zu Anomalien des fetalen Wachstums oder der Entwicklung, Missbildungen oder sogar zu Totgeburten führen. Auch wächst die Erkenntnis, dass einige langfristige (insbesondere neurologische) Behinderungen auf Verletzungen, die vor der Geburt auftraten, zurückgeführt werden können.
Besonders Präeklampsie, eine schwerwiegende Erkrankung, die ca. bei 5-7% die Schwangerschaften komplizieren, ist eine der häufigsten Ursachen für eine Frühgeburt. Das häufigste Symptom der Präklampsie ist ein gefährlicher Anstieg des Blutdrucks und eine signifikante Menge von Eiweiß im Urin der schwangeren Frau. Bei der Betreuung von Müttern mit Komplikationen während der Schwangerschaft wie Präeklampsie, sollte der Entscheidung für die Entnahme von Nabelschnurblut große Bedeutung zukommen. Bei einer Frühgeburt, die durch Präeklampsie verursacht ist, besteht ein höheres Risiko des Kindes eine Zerebralparese (CP), eine neurologische Behinderung, die sowohl das Kind als auch die Familie beeinflusst, zu entwickeln.
Allerdings läuft es eine spannende Studie der Regenerativen Medizin an der Duke University, von Prof. Dr. Joanne Kurtzberg, welche erstaunliche Ergebnisse zeigt. Die klinische Studie wertet die therapeutische Wirksamkeit der Infusion von eigenem Nabelschnurblut für Kinder mit CP aus.

Um die beste Pflege für eine Mutter mit Präeklampsie zu versichern, muss das Risiko minimiert und der Nutzen für Mutter und Kind maximiert werden, nicht nur während der Schwangerschaft, sondern auch nach der Geburt. Und zu diesem Zeitpunkt gibt es die einmalige Gelegenheit die Entnahme und Lagerung von eigenem Nabelschnurblut bzw. Plazentablut.

Weitere Details:
http://parentsguidecordblood.org/newsletter_archive/newsletters_2012-03.php

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