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Klinische Studien weltweit

Klinische Studien in der Welt
In der modernen Medizin verlaufen zahlreiche klinische Studien mit Stammzellenbehandlungen. Das Ziel ist die Wirksamkeit und Sicherheit der Therapien zu erforschen, überprüfen und bestätigen.

Nabelschnurblut

  1. Erworbene neurologische Krankheiten (Zerebrale Kinderlähmung, Traumatische Gehirnschädigung, Hypoxisch-ischämische Enzephalopathie, Hydrozephalus)
  2. Autismus
  3. Neurodegenerative Erkrankungen (Alzheimer-Krankheit, Parkinson-Krankheit, Amyotrophie Lateralsklerose)
  4. Erworbene Hörschäden
  5. Traumatische Rückenmarkschädigung
  6. Angeborene Herzfehler (Hypoplastisches Linksherz-Syndrom, Klappenfehler)
  7. Diabetes mellitus Typ 1, Typ 2
  8. Crohn-Krankheit
  9. Rheumatoide Arthritis

Nabelschnurgewebe

  1. Neurodegenerative Erkrankung (Alzheimer-Krankheit, Parkinson-Krankheit, Amyotrophie Lateralsklerose)
  2. Autismus
  3. Traumatische Rückenmarkschädigung
  4. Autoimmune Erkrankungen (Lupus Erythematodes, rheumatoide Arthritis, Multiple Sklerose)
  5. Bronchopulmonale Dysplasie – BPD (Lungenkrankheit)
  6. Kardiomyopathien (Krankheit des Herzmuskels), Myokardinfarkt
  7. Zirrhose
  8. Akute Nierenschädigung
  9. Abstoßungsreaktion eines Transplantates gegen den Empfängerorganismus (Graft-versus-Host-Disease, deutsch: Transplantat-gegen-Wirt-Reaktion)
  10. Blasen-Erkrankungen
  11. Knieverletzung
  12. Knochenfraktur (Falschgelenkbildung)


Übersicht aller klinischen Studien mit Anwendung von Nabelschnurblut und  Nabelschnurgewebe.

Anwendungsgebiete der Stammzellen in klinischen Studien:

Um die Sicherheit und Wirksamkeit neuer Behandlungen in der Welt zu überprüfen, laufen in der Medizin klinische Studien, die den strengsten Regeln und Kontrollen während der gesamten Laufzeit unterliegen. Dank der klinischen Studien eröffnen sich neue Wege bei den Stammzelltherapien. Erste Studien betreffend Stammzellbehandlung von neurologischen Erkrankungen erschienen im Jahr 2004, seit der Zeit hat sich die Sicherheit und Durchführbarkeit der Behandlung mehrmals bestätigt. Derzeit laufen weltweit und vor allem in den USA, Korea, China und Indien mehr als 300 klinische Studien mit Nabelschnurblut.

Sie spezialisieren sich auf:

  • Bluterkrankungen (z.B. expandierte Blutstammzellen, niedrigeres Auftreten von Graft-versus-Host-Disease, schwere Aplastische Anämie, verschiedene Typen von Lymphomen und onkologischen Erkrankungen)
  • angeborene Kinderkrankheiten (Stoffwechsel- und Immunsystem)
  • neurologische Erkrankungen (frühgeborene Kinder, allgemeine frühgeborene Entwicklung, hypoxisch-ischämische Enzephalopathie, Kinderlähmung, erworbene Hirnschädigung, Hirnfehler bei Kindern mit errechnetem Geburtstermin, Hirnschlag, Autismus, Autismus-Spektrum-Störungen und andere Krankheiten)
  • kardiologische (Hypoplastisches Linksherz-Syndrom)
  • erworbene Hörschäden

Die erste klinische Studie über zebrale Kinderlähmungsbehandlung in Europa wurde von der Cord Blood Center Group im Februar 2014 eingeleitet. Mehr zu dieser Studie.

Im Nabelschnurblut befinden sich blutbildende (hämatopoetische) und mesenchymale Stammzellen. Die vitalen, jungen Stammzellen werden mit intravenöser Injektion dem Patienten aufgegeben. Sie sind von Entzündungsfaktoren zur erkrankten Stelle angezogen. Folgend regenerieren die gesunden, multipotenten Stammzellen das beschädigte Gewebe dank ihrer besonderen Eigenschaften – Differenzierung und Immunomodulation.

Die Fähigkeit der Differenzierung ermöglicht die Regeneration vom erkrankten Körpergewebe. Die Fähigkeit der Immunomodulation verringert die Entzündungsprozesse, die bei zahlreichen Erkrankungen vorkommen, weiteres dann bei hypoxisch-ischämischer Gehirnschädigung, wie zum Beispiel Kinderlähmung, Hypoxisch-ischämische Enzephalopathie, aber auch Autismus.

Im Nabelschnurgewebe befindet sich eine große Menge an mesenchymalen Stammzellen, welche die Immunprozesse im Körper beeinflussen. Mesenchymale Stammzellen verändern sich auf verschiedene Zelltypen des menschlichen Organismus und dienen in erster Linie zur Gewebeerneuerung. Im Rahmen der klinischen Studien werden mesenchymale Stammzellen bei den Therapien eingesetzt, wo bereits die Transplantation der blutbildenden Zellen erfolgen hat. Im Zuge dessen werden die transplantierten Zellen deutlich besser vom Körper angenommen und die Graft-versus-Host Reaktion vorgebeugt. Weitere klinische Studien im Rahmen der Immunomodulation unterstützen die Stammzelltherapie der chronischen Entzündungserkrankungen, Autoimmunerkrankungen und helfen bei vielen Regenerationsprozessen (Leber, Bauchspeicheldrüse, Haut, Knochen, Herz, Knorpel und Andere)

Aktuelle Übersicht aller laufenden klinischen Studien weltweit finden Sie auf der Webseite: www.clinicaltrials.gov.

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