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Was ist Nabelschnurgewebe?

Tkanivo pupočníka

Nabelschnurgewebe bildet sich gleich zu Beginn einer Schwangerschaft. Es handelt sich um eine Gelatinemasse, welche die Arterien und Venen der Nabelschnur umhüllt – ebenfalls als Wharton-Gel genannt. Das Nabelschnurgewebe enthält junge Stammzellen mit einzigartigen Eigenschaften, die aus der Frühentwicklung des Kindes abstammen. Die wichtigsten Stammzellen, die sich im Nabelschnurgewebe befinden, sind die mesenchymalen Stammzellen.

Die mesenchymalen Stammzellen aus Nabelschnurgewebe können in verschiedene Zelltypen oder Körpergewebe ausreifen und mit der Regeneration (Erneuerung) defekten Zellen helfen. Sie können sich z.B. in Zellen in Knochen, Knorpel, Sehnen, Nerven, in der glatten Muskulatur, Herzgewebe, Haut- oder Leberzellen differenzieren und damit stellen sie bedeutende Quelle für die Zelltherapie bei der Gewebe-Wiederherstellung dar. Diese Prozesse werden als Regenerative Medizin genannt.

Die Einsetzung von mesenchymalen Stammzellen ist nicht nur entfernte, wissenschaftliche Vision. Heutzutage wird die Wirksamkeit der Stammzell-Therapien in klinischen Studien an Patienten mit Lebererkrankungen, Diabetes mellitus, Sklerose Multiplex, angeborenem Herzfehler, myelodysplastisches Syndrom und Anderen, verifiziert. Die Ergebnisse zeigen, dass die Verwendung der Stammzellen aus Nabelschnurgewebe praktisch möglich und risikolos für den Patienten ist.

Stammzellen aus Nabelschnurgewebe unterstützen ebenfalls die Standard-Transplantation der hämatopoetischen Stammzellen mit dem Ziel, die Behandlungsergebnisse zu verbessern. Die immunmodulatorischen und immunsuppressiven Eigenschaften der mesenchymalen Stammzellen helfen bei der Heilung von Autoimmun- und chronischen Entzündungsprozessen.

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